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Atemschutz trainiert unter realen Bedingungen - 26.04.2025

Unsere grösste Abteilung, der Atemschutz, mit etwas über dreissig Frauen und Männern, konnte einen speziellen Ausbildungsmorgen in Wangen an der Aare absolvieren. Im zweistöckigen Brandhaus auf dem Armee-Übungsplatzt wurden verschiedene Einsatzszenarien simuliert und wir konnten in mehreren Durchläufen unsere Einsatz- und Löschtaktiken stetig verfeinern und festigen.

 

Egal ob in der Grossküche im oberen Stock, im Schlafzimmer, in der Lagerhalle mit Fässern oder die beiden Kellerbrände über die Wendeltreppe, wir konnten jede Aufgabe meistern. Die moderne Übungsanlage wurde zum einen mit Gas befeuert, aber auch mit Holz welches eine realitätsnahe Hitze in den Räumen von über 100°C erzeugt. Dabei haben wir gelernt, wie wichtig die Kommunikation aller Truppmitgliedern in totaler Dunkelheit ist und auch über mehrere Stockwerke sichergestellt sein muss.

 

Auch die neuen Atemschutzgeräteträger in der Feuerwehr Geissberg konnten einen ersten Eindruck gewinnen und wissen, was in einem Ernstfall auf sie zu kommen kann.

Ein grosses Dankeschön gilt natürlich auch unserer Sanitätsabteilung, welche uns bei solchen Heissausbildungen immer begleitet. Zum Glück blieb ihr Einsatz auf die Znüni-Pause beschränkt, um uns mit Wasser und Süssem zu stärken.

 

Nach den Einsatzübungen wurde es nochmals ernst. Dem Thema Einsatzhygiene muss zunehmend Beachtung geschenkt werden. Beim Retablieren wurde streng darauf geachtet, dass das eingesetzte Material grob gereinigt (dekontaminiert) wurde und die verrussten Kleider nicht mit sauberen in Kontakt kamen. Es wäre gravierend, die giftigen Russpartikel auf der Heimfahrt einzuatmen. Die anschliessende Dusche war nicht nur erfrischend, sondern gehört zur Einsatzhygiene dazu.

 

Zurück im Feuerwehrmagazin liessen wir den Nachmittag bei Wurst und Bier ausklingen.

Ein heisser Tag, ein starkes Team, der Atemschutz der Feuerwehr Geissberg.

 

Text: Lt Daniel Würmli

​Fotos: Lt Lukas Gysi