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Routinefahrten bei der Feuerwehr Geissberg

Regelmäßige Routinefahrten sind ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung und Einsatzbereitschaft der Feuerwehr Geissberg. Sie dienen nicht nur der Fahrpraxis, sondern auch der technischen Erhaltung der Fahrzeuge sowie der Ortskenntnis der Fahrer.

Alle 45 Fahrer/innen der Feuerwehr Geissberg absolvieren viermal pro Jahr eine Routinefahrt. Ziel ist es, den sicheren Umgang mit ungewohnten oder seltener genutzten Feuerwehrfahrzeugen zu trainieren und die Fahrpraxis kontinuierlich zu erhalten. Gerade im Einsatzfall ist es entscheidend, dass jeder Fahrer/in sein Fahrzeug sicher und routiniert beherrscht.

Zusätzlich müssen alle Feuerwehrfahrzeuge der Feuerwehr Geissberg mindestens einmal pro Monat bewegt. Dadurch kann es vorkommen, dass einzelne oder mehrere Feuerwehrfahrzeuge im Rahmen der Routinefahrten durch die Verbandsgemeinden unterwegs sind. Dadurch wird die Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge sichergestellt und technische Mängel können frühzeitig erkannt werden.

Die Routinefahrten erfolgen auf vorgegebenen Routen, die vom Fahrschulverantwortlichen definiert werden. Diese führen durch die drei Verbands Gemeinden der Feuerwehr Geissberg: Rüfenach, Remigen und Villigen. Neben der Fahrpraxis profitieren die insgesamt 45 Fahrer/innen der Feuerwehr Geissberg dabei auch von einer vertieften Ortskenntnis, was im Ernstfall wertvolle Zeit sparen kann.

Eine Routinefahrt dauert rund zwei Stunden. In dieser Zeit sind neben der eigentlichen Fahrt auch das Reinigen der Fahrzeuge sowie das Auftanken eingeplant. So wird sichergestellt, dass alle Fahrzeuge nach der Routenführung jederzeit voll einsatzbereit sind und im Notfall ohne Verzögerung ausrücken können.

Die Routinefahrten leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit, Professionalität und Einsatzfähigkeit der Feuerwehr Geissberg, zum Schutz der Bevölkerung in den angeschlossenen Gemeinden.


Text: Oblt Lukas Traub